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Modellbahnen, Modelleisenbahn, Eisenbahn
„Pohlen“ V / Bww „Pohlen“
Dieses Modul ist das Endstück des Bahnhofs „Pohlen“. Es wurde wie fast alle unserer Module aus 10mm Ayous-Sperrholz erbaut. Die Rahmenbauweise sorgt für einen verwindungssteifen Unterbau. Der Oberbau ist ebenfalls aus 10mm Sperrholz gefertigt. Jedoch nur die Trassen und die Fundamente. Alle übrigen Landschaftsteile wurden offen gelassen und wurden mit Aludrahtgewebe, Fliegennetz, oder Styrodur zu einer Landschaft geformt. Dieses 50cm x 100cm messende Modul weißt drei Etagen auf. In der untersten Ebene befinden sich die Gleise 101a und 101b. Diese beiden Stumpfgleise sind zum Abstellen von Kurzzügen gedacht. Da diese Gleise untertunnelt sind, wurde eine Gleisbesetzmeldung mit Microdrucktastern entwickelt. Sobald ein Zug die Federprellböcke berührt, löst die Gleisbesetzmeldung (GBM) aus. Auf der zweiten Ebene befindet sich der eigentliche Blickfang des Moduls, welcher auch gleich ein Highlight der gesamten Anlage darstellt. Das Betriebswagenwerk (Bww) „Pohlen“ entstand aus nicht benötigten Seitenwänden des Fleischmann Ringlokschuppens. Diese wurden zu einer 98cm langen Halle zusammengefügt. Trotz der Breite von nur 11cm wirkt die Halle sehr groß und geräumig. Der Mittelteil der Halle ist bis auf die Anlagenkante vorgezogen worden, so dass die Zuschauer die Möglichkeit haben, einen Blick in das Innere der Werkstatt zu werfen. Der Innenraum ist voll ausgestaltet. Der Fußboden wurde aus Polystyrolelementen der Firma Kibri erstellt, und mit Farbpigmenten gealtert. In den Fußboden wurde ein Gleis (Gl. 41) eingelassen, in das auch eine Untersuchungsgrube eingebaut ist. Über diesem Gleis befindet sich auf der gesamten Länge der Halle eine Laufkatze, die zu jeder beliebigen Stelle Material befördern kann. Im Werkstatt Bereich befinden sich diverse Werkbänke, Drehbänke und weitere Utensilien. Ungefähr 20 Arbeiter reparieren den auf der Untersuchungsgrube abgestellten Kesselwagen. In der Halle sind vier Schweißlichter untergebracht, die mit den Elektroniken aus dem Hause Conrad betrieben werden. Figuren und Einrichtungsgegenstände kommen aus von Preiser und Kibri oder stammen aus übrigens Teilen von diversen Gebäudebausätzen. Die Beleuchtung Halle konnte mit vier Sofitten-Glühlampen gleichmäßig und diffus gestaltet werden. Das Dach entstand wiederum mit Polystyrolplatten in Teerpappenform von Kibri. Das äußere Erscheinungsbild der Fleischmannwände wurde kaum verändert. Es wurden lediglich Schilder Telegrafenleitungen und Rauchabzüge angebracht. Das Tor der Halle entstand im Eigenbau aus Evergreen Holzelementen. Die Halle kann im Digitalen Betrieb des Betriebspunktes „Pohlen“ bedient werden, und kann von jedem Fahrzeug ohne LÜ befahren werden. Auf eine Oberleitung wurde allerdings, wie auf der restlichen Anlage verzichtet.
Neben der Halle, in der Mitte des Moduls verläuft die eingleisige Trasse aus dem Bahnhof „Pohlen“, die im Moment aber nur als Stumpfgleis genutzt wird. Rechts dieses Gleises schließt sich eine selbstkreierte Stützmauer an, auf die der Berg der dritten Ebene folgt. Dieser Berg ist im Moment aber nur als Aludrahtgewebe zu bewundern. Auf weitere Details auf diesem Modul dürfen sie also gespannt sein.
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